Willkommen bei den Wunstorfer Grünen!

Hier finden Sie und findet Ihr Informationen zu den Wunstorfer Grünen, wie sie ticken, was sie in Bewegung setzen wollen, was sie in Bewegung gesetzt haben.

 

AKTUELLES

 

 

GRÜNES KINO

 

"SING YOUR SONG"

 

Ein Leben für die Freiheit

 

Montag  den 08. Oktober 2018 um 20 Uhr

 

 Küsters Hof

 

Hindenburgstr. 29

 

31515 Wunstorf

 

EINTRITT FREI

 

 

Filmbeschreibung:

 

Harry Belafonte kämpfte an der Seite von Martin Luther King Jr. für schwarze Bürgerrechte in den USA und mit Nelson Mandela gegen die Apartheid in Südafrika - weltweit bekannt wurde er mit "Daaaay-Ooo", dem Auftakt zu dem Calypso-Hit "Banana Boat Song". 100 Millionen Schallplatten verkaufte der mittlerweile 91-jährige Sohn karibischer Einwanderer und spielte in mehr als 40 Filmen mit. Mit lässigem Understatement, überschwänglicher Freundlichkeit und einem strahlenden Lächeln engagiert sich Belafante seit Jahrzehnten politisch - bis heute. Seine Kritik an der amerikanischen Außen- und Sozialpolitik erregt nach wie vor Aufsehen. In ihrem Film "Sing Your Song" folgt Susanne Rostock den Spuren eines außergewöhnlichen Künstlers, Aktivisten und Familienmenschen.

 

Wie die Grünen die Roten vom Baum holen…

Grüne pflücken Kirschen für alle

 

Der Stadt Wunstorf gehören viele Obstbäume im Stadtgebiet.

 

Das Obst kann kostenlos gepflückt und abgeerntet werden.

 

Darauf haben wir Grüne am 21. Juni in der „Aktion Kirschenpflücken“ hingewiesen.

 

Mehr dazu steht im

WUNSTROFER STADTANZEIGER…

 

 

Wo stehen die Bäume?

 

Hier geht’s zu den Infos…

Forderung von Nachtflugverbot

Grüne Wunstorf unterstützen Resolution

 

In einem Antrag der Grünen in der Regionsversammlung Hannover fordern diese gemeinsam mit anderen Parteien endlich die Berücksichtigung von nächtlichen Ruhepausen auch für den Flughafen Hannover. Dieser Antrag soll durch die Kommunen in der Region Hannover mit einer gemeinsamen Resolution unterstützt werden. Wir Grünen in Wunstorf unterstützen dieses Anliegen und würden es begrüßen, wenn die Stadt Wunstorf sich der folgenden Resolution anschließt:

  

RESOLUTION 

zur Berücksichtigung von nächtlichen Ruhepausen bei der Verlängerung der Betriebsgenehmigung für den Flughafen Hannover-Langenhagen

 

Die niedersächsische Landesregierung wird aufgefordert, keine Verlängerung der Betriebsgenehmigung für den Flughafen Hannover-Langenhagen ohne Berücksichtigung von Ruhepausen im Nachtflugverkehr vorzunehmen. Hierbei sind nicht allein wirtschaftliche Interessen, sondern auch die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen, die rund um den Flughafen von Fluglärm betroffen sind, in die Abwägung einzubeziehen. Darüber hinaus sind rechtzeitig deutliche Lärmminderungsmaßnahmen einzufordern, um eine mögliche künftige Ausweitung der Siedlungsbeschränkung zu verhindern. Vor einer endgültigen Entscheidung sind die Anliegerkommunen und die Fluglärmkommission angemessen zu beteiligen.

 

Begründung

Hannover ist der einzige norddeutsche Flughafen ohne Flugpause in den Nachtstunden. Die derzeitige Betriebsgenehmigung sieht eine Betriebszeit von 24 Stunden vor und enthält keine Ruhepausen hinsichtlich des Nachtflugverkehrs. Seit 1969 wurden - jeweils befristet - geringe einschränkende Regelungen für den Nachtflugbetrieb durch das Verkehrsministerium als Oberste Luftfahrtbehörde des Landes getroffen. Die derzeit gültigen Einschränkungen für den Nachtflug am Flughafen Hannover-Langenhagen laufen am 31.12.2019 aus. Das Verkehrsministerium als Oberste Luftfahrtbehörde des Landes hat rechtzeitig über eine Verlängerung unter Berücksichtigung von Vorgaben zum Flugverkehr während der Nacht zu entscheiden.

 

Am Flughafen Hannover-Langenhagen finden seit Jahren mehr als 10% der Flugbewegungen in der Nachtzeit statt – mit steigender Tendenz, im Jahr 2015 lag der Anteil bei rund 14%. Insbesondere in den frühen Morgenstunden finden überwiegend touristische Starts statt, die auch tagsüber möglich wären. Und dies, obwohl Studien belegen, dass nächtliche Lärmereignisse das Herz-Kreislauf-System und damit die Gesundheit beeinträchtigen. Die volkswirtschaftlichen Folgekosten für die durch Fluglärm ausgelösten Krankheiten sind dabei nicht konkret zu beziffern, müssten jedoch als gesamtgesellschaftliches Risiko bei jeglicher Entscheidung berücksichtigt werden.

 

Für die meisten deutschen Flughäfen gelten bereits jetzt Einschränkungen, überwiegend absolute Nachtflugverbote. Wir fordern die Landesregierung auf, dem Lärmschutz und dem Erhalt der Gesundheit aller Anwohner*innen höchste Priorität einzuräumen. Die Vorgaben zum Betrieb des Flughafens durch Nachtflugverbot und Einschränkung des Flugverkehrs zu Tagesrandzeiten sind dem auf anderen deutschen Flughäfen üblichen Niveau anzupassen.

 

HÖLTY-GYMNASIUM

 

Mehrheitsgruppe will Gespräche führen

 

Die Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und FDP im Rat führt derzeit Gespräche mit allen Beteiligten, um zu einer Lösung im Konflikt um die zukünftige Außenstelle des Hölty-Gymnasiums zu kommen.

 

„Es ist noch nichts entschieden, wir sind dabei, uns eine Meinung zu bilden“, betont Kirsten Riedel als Sprecherin der Gruppe. Der Rat der Stadt Wunstorf hatte anlässlich des Beschlusses zur Einrichtung einer Außenstelle des Hölty-Gymnasiums in Steinhude die Absicht geäußert, nach Ablauf des Genehmigungszeitraums erneut eine dreijährige Genehmigung für Steinhude zu beantragen. Die letzte Entscheidung darüber wird dann die Landesschulbehörde treffen.

 

Die Schulleitung des Hölty-Gymnasiums hat eine andere Variante ins Spiel gebracht. Sie möchte die Räume im Vion-Gebäude nutzen, die 2019 von der IGS geräumt werden. „Wir werden uns mit allen Argumenten auseinandersetzen. Dafür brauchen wir noch mehr Informationen“, so Riedel.

 

Allen Beteiligten, also Eltern, Schülern, Schulleitung, Verwaltung und Politik, gehe es darum, eine zukunftsfähige Entwicklung des Hölty-Gymnasiums sicherzustellen. Dafür seien verschiedene Wege denkbar. Eine von allen getragene Lösung könne nur im gemeinsamen Austausch und auf der Basis von Fakten entstehen.

Aktion Krötenschutzzaun 17. März 2018

Zum 3. Mal haben Mitglieder des Nabu und der Grünen zusammen mit Freiwilligen einen Krötenschutzzaun am Baggersee aufgebaut. 

Diesmal ging es bei eisigem Wind, Minusgraden und angefrorenem Boden zur Sache. Besonders das Buddeln der Löcher für die Eimer gestaltete sich sehr schwierig. Es waren aber trotzdem fünfzehn dick eingemummelte Helfer*innen vor Ort, so dass die Aktion schon nach zwei Stunden beendet werden konnte. Eine Terminverschiebung war wegen der beginnenden Osterferien und evtl. steigenden Temperaturen mit einsetzender Krötenwanderung nicht möglich.

 

Sobald die Nächte wärmer werden, verlassen die Kröten ihr Winterlager im Hohen Holz und wandern zum Baggersee zum Laichen. Die Straße nach Altens Ruh war in früheren Jahren ohne Zaun und wurde somit für viele Kröten zum Verhängnis. Elf Freiwillige wollen die Eimerleerung morgens und abends übernehmen. Im letzten Jahr waren es 550 Kröten, davor 365, mal sehen, wie viele es dieses Jahr werden.

 

Birgit Mares

Neues aus Fraktion und Vorstand

Nach dem Wegzug unseres bisherigen Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Wunstorf, Bernd Reinhold, haben wir uns in Fraktion und Vorstand neu zusammengesetzt:

 

Hinzugekommen in den Stadtrat ist für uns Grüne Orhan Güner. Gebürtig in der Türkei, lebt er seit 1992 in Bokeloh. Er ist als Lehrer für Türkisch und deutschsprachigen Islamunterricht tätig.

 

Zur neuen Fraktionsvorsitzenden wurde Anne Dalig gewählt. Ihre Stellvertreterin ist nun Birgit Mares, die schon seit einigen Jahren auch Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Wunstorf ist. Zusammen mit Wolfgang Schulz-Binz besteht damit unsere Stadtratsfraktion weiter aus vier erfahrenen und kompetenten Personen.

 

 

          v.l Orhan Güner, Anne Dalig, Birgit Mares und Wolfgang Schulz-Binz

 

Ebenfalls gab es bei uns im Februar Vorstandswahlen. Wolf Rüdiger Leitner und Andreas Litzke wurden in ihren Ämtern als Sprecher unseres Ortsverbandes bestätigt. Als neuen Schatzmeister haben wir Lothar Porcher, Stellvertretender Ortsbürgermeister in Großenheidorn, in unseren Vorstand gewählt.

 

Mit dieser Zusammensetzung können wir unsere bisherige Politik fortsetzen, aber auch weitere Themen aufgreifen, wie z.B.  ein Einwohnerticket für den ÖPNV oder für mehr günstigen Wohnraum in der Stadt. Ebenfalls streben wir an, dass sich Wunstorf einer Initiative für den Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden anschließt. Genauso wird die Entsorgung von Klärschlamm ein wichtiges Thema werden. Schließlich forcieren wir Überlegungen, mehr Defibrillatoren an öffentlich zugänglichen Stellen in der Stadt einzusetzen. 

 

          v.l Andreas Litzke, Lothar Porcher und Wolf-Rüdiger Leitner

Folgen des Klimawandels

Experte aus Malawi berichtete über Folgen des Klimawandels in seinem Heimatland

Zu einem besonderen Vortragsabend zu den Auswirkungen des Klimawandels hatten die Neustädter Grünen am 7. Februar eingeladen.

Hochwasser in den Leineauen bei Laatzen (Foto: A. Litzke)
Hochwasser in den Leineauen bei Laatzen (Foto: A. Litzke)

Während hier zu Lande häufigere Starkregen und Unwetter als Folgen der  klimatischen Veränderungen gedeutet werden, berichtete Joseph Kenson Sakala aus Malawi über die Folgen des Klimawandels in seiner Heimat.

 

In seinem Vortrag war der Klimabotschafter auf die Traditionen und die Kultur seines Heimatlandes eingegangen und hatte aufgezeigt, welche Folgen die zunehmende Erderwärmung z. B. auf die Ernährung und die Lebensweise der Menschen hat.

 

Der 28jährige studierte Umweltwissenschaftler Sakala ist seit 2014 als Plant-for-the-Planet-Koordinator für sein Heimatland Malawi aktiv .

 

Weitere Infos zu dem Abend findet Ihr hier...

Grüne begrüßen die Errichtung des

Gedenksteines zu Guernica als Anfang

 

Am 8. September fand auf dem Fliegerhorst Wunstorf die feierliche Errichtung des Gedenksteines für die Opfer des Luftangriffes von 1937 auf die baskische Stadt Guernica/Gernika durch die „Legion Condor“ statt.

 

Birgit Mares, Stellvertretende Bürgermeisterin von Wunstorf und Mitglied des Stadtrates für die Grünen, begrüßt die Errichtung dieses Gedenksteines: „Wir haben nach vielen Jahren etwas erreicht. Das ist für uns ein Anfang und eine gute Grundlage, die wir als ersten, bedeutenden Schritt positiv anerkennen. Nun können und wollen wir mit allen Akteuren an einem angemessenen Gedenken an die Opfer weiterarbeiten. Für uns ist es wichtig, dass dieses nicht auf den Fliegerhorst beschränkt bleibt. Es muss ein Gedenken auch an einem öffentlichen Ort in Wunstorf geben, genauso wie eine Gernika-Straße."

 

Birgit Mares (lrechts) zusammen mit Ute Lamla (Stellv. Bürgermeisterin Neustadt) und Michael Dette (Stellv. Regionspräsident) vor dem neuen Gedenkstein

 

Andreas Litzke, einer der beiden Sprecher der Wunstorfer Grünen und selbst Historiker, ergänzt: „Wir wissen, dass die Aufarbeitung der Vergangenheit eine sensible Sache ist, die langen Atem und geduldiges Vermitteln erfordert. Geschichte ist nie allein ein gegebenes Faktum, sondern immer auch Interpretation aus höchst unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten heraus. Daher geht das alles oft nur in kleinen Schritten. Wie sollte es auch sonst geschehen? Die Errichtung dieses Gedenksteins ist ein solcher Schritt. Wir freuen uns, dass die Bundeswehr damit erkennbar ihre Bereitschaft symbolisiert, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Wir sehen darin die Chance, nun gemeinsam weiter voran zu kommen.“

 

 

Zur Kritik an der Veranstaltung und dem Gedenkstein bemerken die beiden: „Ist nicht gerade mit dem Gedenkstein etwas erreicht worden, was so lange als fehlend beklagt wurde? Kritik, die es durchaus geben darf, muss gerecht und maßvoll bleiben. In ihr sollte das Erreichte nicht ignoriert werden, wie es einige wenige leider immer noch tun. Die Aufarbeitung der Vergangenheit kann niemand für sich allein in Anspruch nehmen. Sie braucht den Konsens aller Beteiligten. Der Blick zurück darf nicht einseitige, alte Positionen zementieren, sondern muss ein gemeinschaftliches Miteinander ermöglichen. Das braucht Zeit. Wir laden dazu ein.“

Bäume statt Plakate!

Grüne gegen Plakatierung von Stadt und Land im Wahlkampf

 

Die Grünen aus Wunstorf und Neustadt gehen mit gutem Beispiel voran: Sie verzichten auf Plakate zur Bundestagswahl wie zur Landtagswahl. Stattdessen pflanzen sie Bäume. Gleichzeitig fordern sie alle Parteien auf, ihrem Beispiel zu folgen und ebenfalls Gutes zu tun.

„Wahlplakate sind so zeitgemäß wie ein Dieselmotor“, kritisiert Andreas Litzke, einer der beiden Sprecher des Ortsverbandes Wunstorf von Bündnis 90/Die Grünen. „Sie verunzieren Stadt und Landschaft. Überall hängen sie, an jeder Wand, an jedem Laternenmast, wenn sie nicht schon heruntergefallen sind und als Müll rumliegen. Sie produzieren Mengen an Abfall, der hinterher oft nur mit geringem Eifer wieder entsorgt wird. Steht das schon für politische Programmatik?“, fragt Litzke. 

 

„Wer sich heute über Parteien und deren Programme informieren möchte, nutzt auch Medien wie Facebook, Twitter und Homepages“, erklärt Ute Lamla aus Neustadt, Kandidatin der Grünen für den Landtag. „Neben Zeitungen, Radio und Fernsehen haben die sozialen Netzwerke eine Bedeutung gewonnen, die Plakate überflüssig gemacht haben. Dem Wahlkampf entkommt niemand. So sparen wir das Papier und pflanzen dafür mit einer originellen Aktion Bäume“, so Lamla weiter.

"Bäume sind besser als jedes Plakat" (In der Idenser Feldmark; Foto: A. Litzke)

 

„Gerade die neuen Medien bieten eine Fülle an Informationen, wie es kein Plakat vermag“, ergänzen Lamla und Litzke. „Parteiprogramme mit ihren Kernaussagen, Infos und Bilder zu allen Kandidatinnen und Kandidaten, alles findet sich hier. Bald 90% der Deutschen nutzen das Internet. Ein Weniger an Plakaten ist ein Mehr an politischem Niveau. Jede Wählerin und jeder Wähler kann selbst ohne Internet in Zeitungen, TV usw. alles über uns lesen, sehen oder hören; auch uns persönlich kontaktieren. Was braucht’s mehr?“

 

Die beiden Grünen bekräftigen abschließend: „Wir werden bei uns auf jeden Fall keine Plakate kleben, unabhängig davon, ob andere unserem Beispiel folgen oder nicht. Das ist bei den Wunstorfer Grünen schon lange guter Brauch, dem Neustadt nun folgt. Damit und mit der Baumpflanzung machen wir bereits ganz konkret im Wahlkampf das, was andere auf ihren Plakaten nur versprechen – Politik für Mensch und Umwelt. Wenn alle demokratischen Parteien sich uns darin anschließen, können sie an Glaubwürdigkeit nur gewinnen.“

Andreas Litzke

NEU! – Grüner Newsletter für Wunstorf

Mit unserem neuen Newsletter "GRÜNES WUNSTORF"

erfahrt Ihr und erfahren Sie schnell alles Wichtige rund um uns GRÜNE in Wunstorf; zu unseren Aktionen, zu unseren Treffen und Veranstaltungen, zu unserer Politik.

Diesen Newsletter verschicken wir, sobald wir Neuigkeiten haben, an unsere Mitglieder und alle, die es interessiert, was wir GRÜNE in Wunstorf machen und bewegen.

 

Wenn Du, wenn Sie an unserem Newsletter interessiert bist/sind, dann schick/schicken Sie einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Newsletter abonnieren“ an uns. Wir nehmen Dich/Sie gern in unseren Verteiler auf. (Selbstverständlich reichen wir keine Mailadressen und Namen an Dritte weiter.)

 

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Unsere Reise nach Gernika

vom 22. bis zum 29. April 2017

Zum Gedenktag der Bombardierung Gernikas am 26. April reiste eine zwanzigköpfige Delegation aus Wunstorf, Neustadt a. R. und Hannover in die baskische Stadt. Organisiert wurde die Fahrt vom Arbeitskreis Regionalgeschichte und dem Bildungswerk der Gewerkschaft Verdi. Neben Lothar Porcher gehörte von uns Wunstorfer Grünen Birgit Mares, Stellvertretende Bürgermeisterin, der Delegation an. Ihren Bericht, in dem sie noch einmal bekräftigt, wie wichtig ihr und uns die im September d. J. anvisierte Aufstellung eines Gedenkstein zu diesem Ereignis auf dem Fliegerhorst Wunstorf ist, möchten wir hier gern wiedergeben:

„Wie schon vor drei Jahren war der Gedenktag des Luftangriffes auf die Stadt durch deutsche Kampfflugzeuge, der „Legion Condor“, am 26. April 1937 ausgesprochen beeindruckend; in diesem Jahr noch besonders wegen der achtzigjährigen Wiederkehr. Besucher aus vielen Ländern, wie z. B. Japan mit Hiroshima, oder Polen mit  Auschwitz, gedachten dieses schrecklichen Verbrechens.

 

Der Neffe des damaligen Stabschefs der Legion Condor, Wiebrand von Richthofen, traf dabei auf einen 95 jährigen Zeitzeugen. Und ein Stadtrat aus Dresden überbrachte eine Grußbotschaft sowie die Nachricht, dass dort eine Straße nach Gernika benannt wurde.

 

Dies ist auch für mich, Birgit Mares, ein wichtiges Anliegen für Wunstorf. Genauso wichtig für eine Aussöhnung ist mir, dass an so einem Gedenktag nicht nur der Opfer gedacht wird, sondern auch die Täter das Recht haben, gehört zu werden.

Als stellvertretende Bürgermeisterinnen aus Neustadt und Wunstorf wurden wir, Ute Lamla, ebenfalls Mitglied von uns Grünen, und ich, vom stellvertretenden Bürgermeister aus Gernika, Jose Maria Gorrono Etxebarrieta, empfangen.

 

Wir überbrachten ihm die Botschaft, dass im September d. J. auf dem Fliegerhorst Wunstorf nun ein Gernika-Gedenkstein aufgestellt werden soll und die Stadt Wunstorf hierzu gern einen offiziellen Vertreter aus Gernika einladen möchte.

 

Señor Etxebarrieta zeigte sich erfreut über die anvisierte Einladung. Auch zwei Ratsmitglieder und einige Chormitglieder, die vor vier Jahren in unserer Wunstorfer Stadtkirche aufgetreten sind, haben zugesagt, zur Steinlegung kommen.

Durch den Kontakt von Lehrerinnen und Lehrern aus Neustadt und Gernika, wo bereits eine Schulpartnerschaft besteht, kam ein Treffen mit der Leiterin einer Schule aus Bilbao, bekannt durch das Guggenheim Museum Bilbao, zustande. Die Schule ist sehr interessiert an einem Austausch mit einer deutschen Schule. Die Kontaktdaten wurden der IGS Wunstorf mitgeteilt.

 

Persönliche Kontakte dienen, das ist meine feste Überzeugung, dem besseren Verständnis und tragen hoffentlich zu einer Aussöhnung und einem friedlicheren Miteinander in diesen bewegten Zeiten mit bei.“

 

Birgit Mares am 30. April 2017

 

Wir haben wieder gepflanzt!

 

Neue Bäume an der Skateboardbahn Emanuel-Grund-Straße

 

WORT GEHALTEN! Seit Freitag, den 17. März 2017, stehen an der Skateboardbahn in der Emanuel-Grund-Straße neue Bäume. In einer gemeinsamen Aktion haben wir GRÜNE diese gespendet und nun gepflanzt.

Bilder per Klick vergrößern

 

Im vergangenen Spätsommer hatten wir keine Wahlkampfplakate geklebt. Wie schon nach den letzten Wahlen wollten wir dafür wieder Bäume pflanzen. Statt Müll zu produzieren, sollte unsere Stadt ein ökologisch wertvolles Geschenk erhalten.

 

Dieses Versprechen haben wir nun mit viel Engagement und Spaß am 17. März dieses Jahres eingelöst.  Die Bäume fanden an der Sakteboardbahn in der Emanuel-Grund-Straße in Wunstort ihren Platz, dort wo wir schon in den vergangenen Jahren Bäume gepflanzt hatten. Dabei haben wir auch ökologische Standards beachtet.

  

„Wir haben uns ausdrücklich für europäische Baumarten, wie Spitzahorn oder Sommer- und Silber-Linde, entschieden“, erklärt Andreas Litzke, einer unser Sprecher.

 

„Solche auch hier vorkommenden Arten sind am besten an die hiesigen ökologischen Verhältnisse angepasst. Sie haben ihren festen Platz in den Nahrungsketten und bieten zahlreichen heimischen Tierarten einen Lebensraum“, ergänzt Litzke.

 

„Dennoch sind sie, wie auch viele andere ansässige Arten, resistent genug für den längst eingesetzten, von uns Menschen verursachten Klimawandel. Wir brauchen nicht auf exotische Baumarten zurückgreifen, die wenig oder gar nicht an die heimische Fauna angepasst, dafür aber oft ökologische Fallen sind.“

Andreas Litzke

 

 

Wir gestalten von nun an gemeinsam

 

mit der SPD und der FDP

 

die Politik in unserer 

 

Stadt Wunstorf!

 

 

 

SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP

 

Gruppenvereinbarung und Arbeitsprogramm

 

für die Ratsperiode 2016 – 2021

 

der Stadt Wunstorf

Wir sind mit folgenden Personen dabei:

 

 

Stadtrat Wunstorf

 

Anne Dalig, Birgit Mares, Orhan Güner, Wolfgang Schulz-Binz

 

  

Ortsräte

 

Blumenau: Meike Holste

 

Bokeloh: Nesrin Kargin-Kahveci

 

Großenheidorn: Lothar Porcher

 

Klein Heidorn:  Horst Gerke

 

Luthe:  Wolfgang Schulz-Binz

 

Steinhude:  Isa Liemann

 

Wunstorf:  Peter Scholz, Wolf-Rüdiger Leitner

 

 

Haben Sie Fragen, Anregungen oder ein wichtiges Anliegen, dann sprechen Sie uns an!

 

Lebendiges Totes Moor

 

Der Naturpark Steinhuder Meer braucht starke Grüne

 

Dass das „Tote Moor“ am Steinhuder Meer tatsächlich kein unheimlicher öder Ort ist, wie vielleicht der Name suggeriert, konnten ca. 20 Interessierte auf einer kompetenten Führung am 9. September erfahren.

 

Zu dieser hatten die Grünen aus Wunstorf und Neustadt gemeinsam mit der Regionsfraktion der Grünen eingeladen. Geführt wurden sie von Thomas Beuster, Geschäftsführer der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer, sowie von Ulrich Schmersow, Umweltpolitischer Sprecher, und Andreas Litzke, Naherholungspolitischer Sprecher der Grünen Regionsfraktion.

Neben vielen detailreichen Erklärungen zum Ökosystem Moor erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass das „Tote Moor“ mit dem „Naturpark Steinhuder Meer“ zu den schönsten und wertvollsten Landschaften der Region Hannover gehört, mit europaweiter Bedeutung. In diesem lebendigen Stück Natur, zu dem ein etwa 2.300 Hektar großes Hochmoor und ein bedeutendes europäisches Vogelschutzgebiet gehören, sind zahlreiche, auch seltene Tier- und Pflanzenarten beheimatet.

Ute Lamla, Regionskandidatin der Grünen für Neustadt-Wunstorf, betonte auf der Wanderung, „dass diese einzigartige Landschaft die ‚Perle der Region Hannover‘ ist. Es ist so wichtig, die Schönheit aber auch die Gefährdungen dieses sensiblen Biotops kennen zu lernen. Als Grüne werden wir uns weiter dafür einsetzen, dass hier ein hochwertiges Erholungsgebiet mit klaren Akzenten zu einem ‚Grünen Tourismus‘ entsteht. Dieser ist bereits im Entwurf des neuen Naturparkplans gut erkennbar.“ „Dieser Entwurf ist“, ergänzten Ulrich Schmersow und Andreas Litzke, „unter maßgeblichen Einfluß der Grünen Regionsfraktion entstanden. Aber viel Überzeugungsarbeit liegt sicher noch vor uns, bevor dieser hoffentlich bald verabschiedet werden kann. Eins ist sicher: Der Naturpark und das Tote Moor brauchen weiter starke Grüne.“

                                                                                  Andreas Litzke

 

Kommunalwahl 2016

 

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten

für den Stadtrat und die Ortsräte

 

Grüne Stellungnahme zum Thema Flüchtlinge

Die Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge wird auf absehbare Zeit auf hohem Niveau bleiben. Das stellt alle Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen gleichermaßen vor hohe Herausforderungen.

Die Grünen in Wunstorf sehen sich in der Pflicht, dass den Menschen, die vor Krieg, Terror und Vergewaltigungen fliehen, geholfen wird. Dieses ergibt sich nicht nur aus internationalen Verpflichtungen, sondern aus einem ethischen Grundverständnis zur Umsetzung der Menschenrechte. Gleichzeitig akzeptieren wir, dass neben einer sicher kaum begrenzbaren ethischen Verpflichtung technische Gründe wie die Kapazität von Bund, Ländern und Gemeinden für menschenwürdige Unterbringung und Betreuung, Grenzen für ein alle Seiten zufrieden stellendes Engagement aufzeigen können.

Die Grünen sind der Meinung, dass Flüchtlinge nicht vorverurteilt werden sollten. Sie kommen oftmals aus brutalsten Kriegsgebieten, aus autoritären und korrupten Staatssystemen und werden oft auch von religiös geprägten Repressionen verfolgt. Schutz vor solchen Zuständen kann nur ein gemeinsames Verständnis von Toleranz und Menschenrechten bieten, das alle in Deutschland wohnenden Menschen als Basis eines friedlichen Zusammenlebens akzeptieren müssen. Dazu gehört auch, dass unser Grundgesetz und unsere Rechtsordnung über jeder Religion und Weltanschauung stehen. Eine gelungene Integration ist nur möglich, wenn dieses akzeptiert wird. Das ist die Grundvoraussetzung für ein dauerhaftes Bleiberecht.

(siehe auch: „Flüchtlinge in Wunstorf”)

Hierzu noch ein besonders guter LINK für Menschen, die sich mit der Problematik der Geflüchteten, sofern auch oft erst eine daraus gemacht wird, näher auseinandersetzen wollen. Ebenso für jene, die sich erstmal einen groben Überblick verschaffen wollen.

https://www.gruene.de/themen/offene-gesellschaft/fakten-gegen-parolen.html?pk_campaign=parolen-bh-marginal5

Grünschnack

mit Sigmundshall-Werksleiter

Matthias Schrader

Text und Foto von Hans-Heiner Giebel

 

Albert Schott fragte am Schluss des „Grünschnack“ Sigmundshall-Werksleiter Matthias Schrader, ob er einen Wunsch hätte: „Dass wir alle davon überzeugen, dass wir nichts Unheimliches machen. Wichtig ist mir auch die gegenseitige Akzeptanz“. Mitglieder der Grünen aus Regionsparlament und Stadtrat besuchten auf eigenen Wunsch das Kaliwerk Sigmundshall. Schrader (er ist seit 1. März Nachfolger von Burkhard Schulze) stellte den Gästen das Werk und den Kalibergbau vor. Gern sei er auch bereit, einen Besuch in der Grube zu organisieren. Voraussichtlich im Jahr 2035 werde die gesamte Halde begrünt sein. Am Standort Bokeloh könne noch etwa bis 2021 Kalisalz gefördert werden, dann sei ein Abbau wegen der großen Hitze unter der Vorratslage nicht mehr möglich. „Wir beschäftigen uns eingehend mit der Nachnutzung“, so Schrader. Er hofft, dass das in den achtziger Jahren in der Nähe von Hildesheim geschlossene Bergwerk Siegfried Giesen bis dahin genehmigt sei. Es liege aber letztendlich an der Entscheidung des K+S-Vorstandes. Dann könnten viele der jetzt auf Sigmundshall rund 800 Beschäftigten übernommen werden. In Bokeloh wird die Rekalanlage weiter betrieben mit rund 50 Mitarbeitern. Auf die Frage von Schott, ob dann auch das Freibad kein warmes Wasser mehr bekomme, sagte Schrader: „Mit einigen Veränderungen könnte weiter warmes Wasser geliefert werden“, berichtete der Werksleiter. Denn der überflüssige Abdampf müsse irgendwo hin. Auch sieht Schrader eine Chance für die Bahngleise, obwohl im Werk selbst nicht mehr so viele Gleise gebraucht würden. Doch die großen Schuppen böten eine erhebliche Lagerkapazität für verschiedene Güter. Ebenfalls müsse sich Gedanken über die Estananlage gemacht werden. Der Werksleiter wurde auch gefragt, wie weit es mit dem Projekt eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses (Werksfeuerwehr, Feuerwehren Bokeloh und Mesmerode) ist. Der Vertrag über den Grundstückskauf sei unterschriftsreif und abschließend mit der Stadt Wunstorf als Käufer besprochen worden. Für ausgeschlossen hält es der Werksleiter, dass der Schacht als Endlager, egal für welchen Stoff, genutzt werde. Schrader berichtete über die Investition von K+S in Kanada von 4,1 Milliarden kanadische Dollar. Das ganz neue Werk soll 2016 in Betrieb gehen, 300 Mitarbeiter werden circa drei Millionen Tonnen Kalidünger produzieren.

 

 

Bild: Werksleiter Matthias Schrader und die Politiker der Grünen Albert Schott, Rudolf Speckhan, Anne Dalig, Birgit Mares, Wolf-Rüdiger Leitner, Peter Scholz (v.l.).

 

Hier noch ein interessanter Link zu Thema REKAL und Haldenbegrünung:

 

http://www.ks-entsorgung.com/



Konzept Bürgerbeteiligung hat sich lt. Grünem Ortsverband bewährt



Der Arbeitskreis Bürgerbeteiligung der Gruppe SPD/Grüne hat ein Konzept erarbeitet, das als Vorlage für das Pilotprojekt der Veranstaltung Zukunft des Freibadgeländes am 14.03.15 diente. Bündnis90/Die Grünen, die an dem Konzept mitgearbeitet hatten, haben auch an der Zukunftswerkstatt Freibadgelände teilgenommen und waren begeistert vom Engagement der ca. 150 erschienenen BürgerInnen. Nach emotionalen Äußerungen über den Verlust des Freibades waren alle engagiert bei der Gestaltung der Zukunft des Geländes.


Wichtig ist den Grünen, dass die Vorschläge der BürgerInnen von Verwaltung und Politik ernst genommen werden und im weiteren Verfahren genau erklärt wird, was in welcher Form realisiert werden kann.

In Zukunft sollte der Prozess der Bürgerbeteiligung frühzeitiger einsetzen, um schon im Vorfeld unerwünschte Entwicklungen zu vermeiden.


Als Fazit ist festzustellen, dass die Bürgerbeteiligung als politische Kultur in der Stadt etabliert werden sollte und dies auch durch eine Satzung o.ä. reglementiert wird.


Birgit Mares

Auf einem Blick

Sitzung des Ortsverbandes

 

Datum: 23.08.2018

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Immergrün

 

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