Willkommen bei den Wunstorfer Grünen!

Hier finden Sie und findet Ihr Informationen zu den Wunstorfer Grünen, wie sie ticken, was sie in Bewegung setzen wollen, was sie in Bewegung gesetzt haben.

 

AKTUELLES

 

 

MACH MIT

 

Grünes Team "Stadtradeln" startet!

 

Bei der diesjährigen Saison des "STADTRADELNS" kann jede und jeder von uns und alle, die uns unterstützen wollen, von nun an für unser Team "DIE GRÜNEN + FREUNDE" starten.

 

Unter folgender Adresse könnt Ihr Euch anmelden: 

 

https://www.stadtradeln.de/radlerbereich/

(Bild: Andreas Litzke)

 

STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreise zum Schutz des Weltklimas, dem über 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören.

 

Bei dem Wettbewerb geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren, radelnde Mitglieder der kommunalen Parlamente, tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 

 

Weitere Informationen zum STADTRADELN findet Ihr unter:

 

www.stadtradeln.de 

 

 

Ute Lamla kandidiert für den Landtag

 

Klare Mehrheit der Wunstorfer und Neustädter Grünen stimmt für Poggenhagenerin

 

Die Neustädter Vize-Bürgermeisterin, Ratsfrau und Regions-abgeordnete Ute Lamla tritt als unsere Landtagskandidatin

(Wahlkreis 33 Neustadt/Wunstorf) an.

Mit einem Strauß Frühlingsblumen und Saatgut für Sonnenblumen gratulierten unsere Vorstände aus Neustadt und Wunstorf unserer frisch gekürten Kandidatin zur Landtagswahl 2018. (Foto: Lötzerich/honorarfrei)

 

Eine klare und große Mehrheit der Mitglieder aus Neustadt und Wunstorf schenkte unserer erfahrenen Kommunalpolitikerin bei der Wahlkreiskonferenz am 4. April 2017 in Poggenhagen das Vertrauen.

 

Sichtlich beeindruckt bedankte sich die Poggenhagenerin nach der Wahl für das große Vertrauen, zu der sie als einzige Bewerberin angetreten war.

 

„Um schon im Wahlkampf aktiv zum Klima- und Umweltschutz beizutragen anstatt  Papiermüll zu erzeugen, würde ich gern auf Wahlplakate verzichten und heimische Bäume und Sträucher anpflanzen“, kündigte Ute Lamla an.

 

Unsere Mitglieder sichterten ihr die volle Unterstützung zu, zumal diese Initiative bei bei uns in Wunstorf schon Tradition hat und bereits sichtbare Erfolge gezeigt hat (siehe unten).

 

Auf Landesebene möchte sich unsere Kandidatin weiter für besseren Umwelt- und Klimaschutz, für bessere Rahmenbedingungen für die bäuerliche Landwirtschaft sowie bessere Chancen für junge Arbeitslose und Flüchtlinge einsetzen.

 

Eine stärkere Förderung der Vermarktung für Produkte aus der ökologisch produzierenden bäuerlichen Landwirtschaft sei notwendig. Damit böte das Land bislang herkömmlich produzierenden Betrieben einen weiteren Anreiz zur Umstellung auf Bio-Erzeugnisse .

 

Die Unterstützung einheimischer und aus Krisenregionen geflüchteter Jugendlicher bei der beruflichen Orientierung liegt der Berufsberaterin und früheren Religionspädagogin wie Diakonin ebenfalls am Herzen:

 

„Ich kann nicht nachvollziehen, dass junge Afghanen eine mögliche Ausbildung nicht beginnen dürfen, weil die Abschiebung droht. Daher muss der Bund seine verfehlte Asylrechtsverschärfung korrigieren und Afghanistan zu dem erklären, was es ist: ein höchst unsicheres Herkunftsland.“  

 

 

Wir haben wieder gepflanzt!

 

Neue Bäume an der Skateboardbahn Emanuel-Grund-Straße

 

WORT GEHALTEN! Seit Freitag, den 17. März 2017, stehen an der Skateboardbahn in der Emanuel-Grund-Straße neue Bäume. In einer gemeinsamen Aktion haben wir GRÜNE diese gespendet und nun gepflanzt.

Bilder per Klick vergrößern

 

Im vergangenen Spätsommer hatten wir keine Wahlkampfplakate geklebt. Wie schon nach den letzten Wahlen wollten wir dafür wieder Bäume pflanzen. Statt Müll zu produzieren, sollte unsere Stadt ein ökologisch wertvolles Geschenk erhalten.

 

Dieses Versprechen haben wir nun mit viel Engagement und Spaß am 17. März dieses Jahres eingelöst.  Die Bäume fanden an der Sakteboardbahn in der Emanuel-Grund-Straße in Wunstort ihren Platz, dort wo wir schon in den vergangenen Jahren Bäume gepflanzt hatten. Dabei haben wir auch ökologische Standards beachtet.

  

„Wir haben uns ausdrücklich für europäische Baumarten, wie Spitzahorn oder Sommer- und Silber-Linde, entschieden“, erklärt Andreas Litzke, einer unser Sprecher.

 

„Solche auch hier vorkommenden Arten sind am besten an die hiesigen ökologischen Verhältnisse angepasst. Sie haben ihren festen Platz in den Nahrungsketten und bieten zahlreichen heimischen Tierarten einen Lebensraum“, ergänzt Litzke.

 

„Dennoch sind sie, wie auch viele andere ansässige Arten, resistent genug für den längst eingesetzten, von uns Menschen verursachten Klimawandel. Wir brauchen nicht auf exotische Baumarten zurückgreifen, die wenig oder gar nicht an die heimische Fauna angepasst, dafür aber oft ökologische Fallen sind.“

Andreas Litzke

 

Aktion Aufbau Krötenschutzzaun 2017

 

Wie im letzten Jahr fand am 4. März d.J. wieder eine konzertierte Aktion zum Krötenschutz am Baggersee Richtung Altens Ruh statt.  

Orhan Güner, Birgit Mares, Rudolf Speckhan, Wolf-Rüdiger Leitner, Lothar Porcher, Karl Heinz Girod und Eike Lengemann  (v.l.; nicht im Bild Bernd Reinhold). Fotos: Leitner

 

Insgesamt 25 Wunstorfer*innen bauten am 4. März in nur eineinhalb Stunden den neu von der Stadt beschafften Zaun, der Freitag gerade noch rechtzeitig per Express geliefert wurde.

 

Engagierte Bürger*innen, Vertreter des NABU, sieben grüne Parteimitglieder, unser Bundestagskandidat Eike Lengemann sowie der Tiefbauamtsleiter Martin Meinborn mit Tochter und Enkel waren dabei.

 

Dieses Jahr spielte das Wetter mit, es war relativ warm; und gleich waren auch schon 12 Kröten in den Eimern.

 

Wie im Vorjahr werden die Eimer morgens und abends von den Freiwilligen für ca. vier Wochen kontrolliert und die Kröten an die Böschung am Baggersee gebracht.

 

Höhepunkt im letzten Jahr waren an einem warmen feuchten Tag 144 (!) Kröten in den Eimern. Es war wieder eine gelungene Aktion und hat allen viel Spaß gemacht. 

                                               

 

Birgit Mares,  05.03.17

 

 

Wir gestalten von nun an gemeinsam

 

mit der SPD und der FDP

 

die Politik in unserer 

 

Stadt Wunstorf!

 

 

 

SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP

 

Gruppenvereinbarung und Arbeitsprogramm

 

für die Ratsperiode 2016 – 2021

 

der Stadt Wunstorf

Wir sind mit folgenden Personen dabei:

 

 

Stadtrat Wunstorf

 

Anne Dalig, Birgit Mares, Bernd Reinhold, Wolfgang Schulz-Binz

 

  

Ortsräte

 

Blumenau: Meike Holste

 

Bokeloh: Nesrin Kargin-Kahveci

 

Großenheidorn: Lothar Porcher

 

Klein Heidorn:  Horst Gerke

 

Luthe:  Wolfgang Schulz-Binz

 

Steinhude:  Isa Liemann

 

Wunstorf:  Peter Scholz, Wolf-Rüdiger Leitner

 

 

Haben Sie Fragen, Anregungen oder ein wichtiges Anliegen, dann sprechen Sie uns an!

 

Lebendiges Totes Moor

 

Der Naturpark Steinhuder Meer braucht starke Grüne

 

Dass das „Tote Moor“ am Steinhuder Meer tatsächlich kein unheimlicher öder Ort ist, wie vielleicht der Name suggeriert, konnten ca. 20 Interessierte auf einer kompetenten Führung am 9. September erfahren.

 

Zu dieser hatten die Grünen aus Wunstorf und Neustadt gemeinsam mit der Regionsfraktion der Grünen eingeladen. Geführt wurden sie von Thomas Beuster, Geschäftsführer der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer, sowie von Ulrich Schmersow, Umweltpolitischer Sprecher, und Andreas Litzke, Naherholungspolitischer Sprecher der Grünen Regionsfraktion.

Neben vielen detailreichen Erklärungen zum Ökosystem Moor erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass das „Tote Moor“ mit dem „Naturpark Steinhuder Meer“ zu den schönsten und wertvollsten Landschaften der Region Hannover gehört, mit europaweiter Bedeutung. In diesem lebendigen Stück Natur, zu dem ein etwa 2.300 Hektar großes Hochmoor und ein bedeutendes europäisches Vogelschutzgebiet gehören, sind zahlreiche, auch seltene Tier- und Pflanzenarten beheimatet.

Ute Lamla, Regionskandidatin der Grünen für Neustadt-Wunstorf, betonte auf der Wanderung, „dass diese einzigartige Landschaft die ‚Perle der Region Hannover‘ ist. Es ist so wichtig, die Schönheit aber auch die Gefährdungen dieses sensiblen Biotops kennen zu lernen. Als Grüne werden wir uns weiter dafür einsetzen, dass hier ein hochwertiges Erholungsgebiet mit klaren Akzenten zu einem ‚Grünen Tourismus‘ entsteht. Dieser ist bereits im Entwurf des neuen Naturparkplans gut erkennbar.“ „Dieser Entwurf ist“, ergänzten Ulrich Schmersow und Andreas Litzke, „unter maßgeblichen Einfluß der Grünen Regionsfraktion entstanden. Aber viel Überzeugungsarbeit liegt sicher noch vor uns, bevor dieser hoffentlich bald verabschiedet werden kann. Eins ist sicher: Der Naturpark und das Tote Moor brauchen weiter starke Grüne.“

                                                                                  Andreas Litzke

 

TTIP, CETA und die Kommunen

Sven-Christian Kindler, MdB, war zu Gast in Wunstorf

 

 

 

 

Grüne sehen Kommunen

in ihrer Selbständigkeit bedroht

 

 

Am Freitag, den 19. August, waren der Grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler sowie Ute Lamla, Spitzenkandidatin der Grünen im Wahlkreis Wunstorf-Neustadt für die Regionsversammlung Hannover, zu Gast bei uns in Wunstorf. Thema waren die geplanten, aber heftig umstrittenen Freihandelsabkommen CETA und TTIP.

Im gut gefüllten „Immergrün“, der Geschäftsstelle der Wunstorfer Grünen, berichtete Kindler eingangs differenziert über die Folgen und Risiken der geplanten Abkommen. Er betonte die Notwendigkeit solcher Vereinbarungen an sich. „Aber in ihrer bisherigen einseitigen Form, die besonders Großkonzerne bevorzugt, sind sie eher eine Bedrohung für den in Jahrhunderten erkämpften Gleichheitsanspruch unseres Rechtsverständnisses, für unsere Freiheit und Demokratie. Einzelne Bürger oder Bürgerinitiativen sollen beispielsweise kein Klagerecht vor den privaten internationalen Schiedsgerichten bekommen“, so Kindler. „Auch die Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit unserer Kommunen könnte schnell bei wichtigen Entscheidungen, wie etwa bei einem Frackingverbot, beeinträchtigt sein. Schon die Angst vor einem drohenden Verfahren vor einem solchen Schiedsgericht kann reichen. Denn eine Verurteilung zu einer Strafzahlung würde die finanziellen Ressourcen einer Kommune stark belasten, wenn nicht gar rasch überschreiten“, so Kindler weiter.

In der anschließenden Diskussion wurde auch darauf hingewiesen, dass die schon jetzt vorhandene soziale Ungleichheit und ungerechte Vermögensverteilung in unseren europäischen und amerikanischen Gesellschaften durch die neoliberale Ausrichtung der Freihandelsabkommen noch verstärkt würden. Dass rechtspopulistische Bewegungen immer öfter Erfolge haben, hänge genau mit dieser Ungleichheit und der Angst vor sozialem Abstieg zusammen, so einer der Teilnehmer.

Am Ende dieses interessanten Abends appellierte Ute Lamla daran, dass wir unbedingt alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen sollten auf unsere Politikerinnen und Politiker einzuwirken, von Demonstrationen bis hin zu Online-Petionen. „Jeder kann was machen. Wir müssen den Druck entsprechend erhöhen“, so Lamla.

         Andreas Litzke

 

STADTRADELN

Die Stadt Wunstorf hat sich dieses Jahr erstmalig an dem jährlich für die Dauer von 3 Wochen stattfindenden Stadtradeln beteiligt. 14 Teams aus unterschiedlichen Bereichen versuchten, möglichst viele km in dem Zeitraum zu fahren.

Extra bewertet wurden die zurückgelegten km von Kommunalpolitiker*innen. 201 Radler*innen, davon 26 Kommunalpolitiker*innen legten insgesamt 42498 km, die Politiker*innen 3505 km zurück. Damit liegen die Politiker*innen regionsweit und z. Zt. auch noch niedersachsenweit an der Spitze.

Unser grünes Team hat in Wunstorf Platz 2 als fahrradaktivstes Team belegt.

Der Stadtradelstar Birgit Mares durfte in den 3 Wochen kein Auto fahren, auch nicht als Beifahrerin oder mit dem Taxi. Wie ihrem täglichen Blog zu entnehmen war, hat es prima geklappt und ein Umdenken in ihrer Mobilität gegeben.

Das Stadtradeln war eine gelungene Aktion, die auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederholt werden muss!! Dann aber mit viel mehr Teams. Es ist ein minimaler Beitrag zum Klimaschutz, aber durch die 3 Wochen bewegt sich doch bei einigen etwas in den Köpfen, das Auto öfter stehen zu lassen und das Fahrrad zu benutzen. In den 3 Wochen wurde 6.035 kg CO2 vermieden. Wunstorfs Ziel sollte sein, nicht nur bei den Politiker*innen fahrradaktivste Kommune in der Region zu werden.

Birgit Mares

Kommunalwahl 2016

 

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten

für den Stadtrat und die Ortsräte

 

Grüne Stellungnahme zum Thema Flüchtlinge

Die Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge wird auf absehbare Zeit auf hohem Niveau bleiben. Das stellt alle Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen gleichermaßen vor hohe Herausforderungen.

Die Grünen in Wunstorf sehen sich in der Pflicht, dass den Menschen, die vor Krieg, Terror und Vergewaltigungen fliehen, geholfen wird. Dieses ergibt sich nicht nur aus internationalen Verpflichtungen, sondern aus einem ethischen Grundverständnis zur Umsetzung der Menschenrechte. Gleichzeitig akzeptieren wir, dass neben einer sicher kaum begrenzbaren ethischen Verpflichtung technische Gründe wie die Kapazität von Bund, Ländern und Gemeinden für menschenwürdige Unterbringung und Betreuung, Grenzen für ein alle Seiten zufrieden stellendes Engagement aufzeigen können.

Die Grünen sind der Meinung, dass Flüchtlinge nicht vorverurteilt werden sollten. Sie kommen oftmals aus brutalsten Kriegsgebieten, aus autoritären und korrupten Staatssystemen und werden oft auch von religiös geprägten Repressionen verfolgt. Schutz vor solchen Zuständen kann nur ein gemeinsames Verständnis von Toleranz und Menschenrechten bieten, das alle in Deutschland wohnenden Menschen als Basis eines friedlichen Zusammenlebens akzeptieren müssen. Dazu gehört auch, dass unser Grundgesetz und unsere Rechtsordnung über jeder Religion und Weltanschauung stehen. Eine gelungene Integration ist nur möglich, wenn dieses akzeptiert wird. Das ist die Grundvoraussetzung für ein dauerhaftes Bleiberecht.

(siehe auch: „Flüchtlinge in Wunstorf”)

Hierzu noch ein besonders guter LINK für Menschen, die sich mit der Problematik der Geflüchteten, sofern auch oft erst eine daraus gemacht wird, näher auseinandersetzen wollen. Ebenso für jene, die sich erstmal einen groben Überblick verschaffen wollen.

https://www.gruene.de/themen/offene-gesellschaft/fakten-gegen-parolen.html?pk_campaign=parolen-bh-marginal5

Zum vergrößern die Bilder anklicken.

Aktiv in der Kommunalpolitik mitwirken

Viele Menschen in Wunstorf denken grün und handeln in ihrem Alltag grün. Doch wie
kommen grüne Ideen in die Kommunalpolitik? Die Antwort vorweg: Grün wählen reicht
dazu nicht aus.
Und in der Kommunalpolitik mitwirken? Wie geht das? Kann ich das auch? Antworten
darauf gab der

Grünen-Ortsverband Wunstorf

bei einem

gemütlichen Kaffeetrinken
am 07.02.2016, 15:00 Uhr, auf Wegeners Hof,
Leinechaussee 44, 31515 Wunstorf / Liethe.

 

Mitglieder des Stadtrates berichteten und beantworteten Fragen über kommunalpolitische
Arbeit, wie politische Entscheidungen zustande kommen und welche Möglichkeiten wir alle haben, das Leben in unserer Stadt schöner zu gestalten. Eingeladen wurden vor allem grün denkende und wählende Menschen, die Interesse haben, grüne Ideen in die Kommunalpolitik einzubringen.

Grünschnack

mit Sigmundshall-Werksleiter

Matthias Schrader

Text und Foto von Hans-Heiner Giebel

 

Albert Schott fragte am Schluss des „Grünschnack“ Sigmundshall-Werksleiter Matthias Schrader, ob er einen Wunsch hätte: „Dass wir alle davon überzeugen, dass wir nichts Unheimliches machen. Wichtig ist mir auch die gegenseitige Akzeptanz“. Mitglieder der Grünen aus Regionsparlament und Stadtrat besuchten auf eigenen Wunsch das Kaliwerk Sigmundshall. Schrader (er ist seit 1. März Nachfolger von Burkhard Schulze) stellte den Gästen das Werk und den Kalibergbau vor. Gern sei er auch bereit, einen Besuch in der Grube zu organisieren. Voraussichtlich im Jahr 2035 werde die gesamte Halde begrünt sein. Am Standort Bokeloh könne noch etwa bis 2021 Kalisalz gefördert werden, dann sei ein Abbau wegen der großen Hitze unter der Vorratslage nicht mehr möglich. „Wir beschäftigen uns eingehend mit der Nachnutzung“, so Schrader. Er hofft, dass das in den achtziger Jahren in der Nähe von Hildesheim geschlossene Bergwerk Siegfried Giesen bis dahin genehmigt sei. Es liege aber letztendlich an der Entscheidung des K+S-Vorstandes. Dann könnten viele der jetzt auf Sigmundshall rund 800 Beschäftigten übernommen werden. In Bokeloh wird die Rekalanlage weiter betrieben mit rund 50 Mitarbeitern. Auf die Frage von Schott, ob dann auch das Freibad kein warmes Wasser mehr bekomme, sagte Schrader: „Mit einigen Veränderungen könnte weiter warmes Wasser geliefert werden“, berichtete der Werksleiter. Denn der überflüssige Abdampf müsse irgendwo hin. Auch sieht Schrader eine Chance für die Bahngleise, obwohl im Werk selbst nicht mehr so viele Gleise gebraucht würden. Doch die großen Schuppen böten eine erhebliche Lagerkapazität für verschiedene Güter. Ebenfalls müsse sich Gedanken über die Estananlage gemacht werden. Der Werksleiter wurde auch gefragt, wie weit es mit dem Projekt eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses (Werksfeuerwehr, Feuerwehren Bokeloh und Mesmerode) ist. Der Vertrag über den Grundstückskauf sei unterschriftsreif und abschließend mit der Stadt Wunstorf als Käufer besprochen worden. Für ausgeschlossen hält es der Werksleiter, dass der Schacht als Endlager, egal für welchen Stoff, genutzt werde. Schrader berichtete über die Investition von K+S in Kanada von 4,1 Milliarden kanadische Dollar. Das ganz neue Werk soll 2016 in Betrieb gehen, 300 Mitarbeiter werden circa drei Millionen Tonnen Kalidünger produzieren.

 

 

Bild: Werksleiter Matthias Schrader und die Politiker der Grünen Albert Schott, Rudolf Speckhan, Anne Dalig, Birgit Mares, Wolf-Rüdiger Leitner, Peter Scholz (v.l.).

 

Hier noch ein interessanter Link zu Thema REKAL und Haldenbegrünung:

 

http://www.ks-entsorgung.com/



Konzept Bürgerbeteiligung hat sich lt. Grünem Ortsverband bewährt



Der Arbeitskreis Bürgerbeteiligung der Gruppe SPD/Grüne hat ein Konzept erarbeitet, das als Vorlage für das Pilotprojekt der Veranstaltung Zukunft des Freibadgeländes am 14.03.15 diente. Bündnis90/Die Grünen, die an dem Konzept mitgearbeitet hatten, haben auch an der Zukunftswerkstatt Freibadgelände teilgenommen und waren begeistert vom Engagement der ca. 150 erschienenen BürgerInnen. Nach emotionalen Äußerungen über den Verlust des Freibades waren alle engagiert bei der Gestaltung der Zukunft des Geländes.


Wichtig ist den Grünen, dass die Vorschläge der BürgerInnen von Verwaltung und Politik ernst genommen werden und im weiteren Verfahren genau erklärt wird, was in welcher Form realisiert werden kann.

In Zukunft sollte der Prozess der Bürgerbeteiligung frühzeitiger einsetzen, um schon im Vorfeld unerwünschte Entwicklungen zu vermeiden.


Als Fazit ist festzustellen, dass die Bürgerbeteiligung als politische Kultur in der Stadt etabliert werden sollte und dies auch durch eine Satzung o.ä. reglementiert wird.


Birgit Mares

Ortsverband Wunstorf

Unser nächstes

OV-Treffen:

Do., 18. Mai 2017

19:30 Uhr

Grünes Zentrum

Recht auf Wasser – ein Menschenrecht!

DAS MUSS ES AUCH BLEIBEN!

FUKUSHIMA MAHNT!

AGRARWENDE MUSS KOMMEN!

GEGEN WAFFENEXPORT
Campact-Kampagne: GEGEN WAFFENEXPORT
GEGEN DAS FRACKING
Campact-Kampagne: GEGEN FRACKING