Abfallwirtschaft

Grundsätzliches

Asbesthalde in Wunstorf

Hausmüll (Rest- und Wertstoffe)

  • die O-Tonne macht Sinn
  • ob Tonnen oder Säcke: kein endgültiges Meinungsbild, hauptsache innerhalb der Region einheitlich

Vermeidung von „Müll-Tourismus”

  • Anrainer aus den Nachbarkreisen verklappen ihren Müll auf Rastplätzen, Waldwegen, etc.; das muss aufhören

SACK –oder– TONNE? Das ist hier die Frage!

Die Diskussion um Sack versus Tonne spitzt sich zu. Fast alle Fakten liegen auf dem Tisch. Was ist nun die richtige Entscheidung? Wenn es um Müllvermeidung geht, ist die Tonnenabfuhr sicherlich der Königsweg. Dreht es sich um die Kosten, schneidet derzeit die Sackabfuhr für die VerbraucherInnen besser ab.

Im Folgenden für Sie/euch die aktuelle Präsentation von AHA!

Stand: März 2013

Vorschlag zur Gebührenstruktur
AHA_Gebuehrenstruktur_AfA_Stand_11_02_20
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Müllentsorgung

Ziel ist es, ein Gebührensystem zu entwickeln, in dem Abfallvermeidung und -recycling noch stärker belohnt wird. Da die Gebührensysteme immer für ein paar Jahre kalkuliert werden, steht die nächste Gebührenanpassung zum Jahr 2013 an. Bis dahin sollen Sack und Tonne erhalten bleiben, und jeweils Gebührenge-rechtigkeit erreicht werden. Der hohe Dienstleistungsstandard, der ohne weitere Gebühren genutzt werden kann soll beibehalten werden. (Kostenfreie Wertstoff-höfe, Sperrmüll-Abholung). Wir respektieren den Wunsch vieler, die Sack- und Behälterabfuhr beizubehalten. Aus Gründen des Arbeitsschutzes soll jedoch eine Ausweitung der Behälterabfuhr auf freiwilliger Basis hinsichtlich ihrer finanziellen und technischen Machbarkeit geprüft werden.

 

Kreislaufwirtschaftsgesetz: „Werden wie im Gesetzentwurf vorgeschlagen jetzt gewerbliche Entsorger im Vergleich zu den kommunalen Betrieben begünstigt, werden unsere Müllgebühren steigen müssen – das ist Klientelpolitik der Bundes-regierung!“

 

Daten, Zahlen, Fakten

 

Sack- und Tonnenabfuhr werden heute unterschiedlich finanziert.

  • Im Umland gibt es eine jährliche Grundgebühr, und die Menschen zahlen je nach Müllmenge zusätzlich beim Kauf an der Kasse ihre Säcke.
  • In der Stadt Hannover wird je nach Tonnenvolumen eine Gebühr kassiert. Das Volumen der Säcke kostet durch die Grundgebühr nur einen Bruchteil des Volumens der Tonnen, ist gefühlt aber teurer, weil man es jedes Mal an der Supermarktkasse bezahlen muss.
  • Fazit: Ist der Sack zu teuer landet der Müll in der Landschaft - ist die Gebühr der Tonne andererseits zu günstig, ist der Anreiz Abfall zu vermeiden zu gering“

Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG):

Künftig sollen Haushalte Verpackungen und Abfälle aus Plastik oder Metall, in einer einheitlichen Wertstofftonne entsorgen können. Privatunternehmen sammeln dann bei hohem Marktpreis die Wertstoffe ein – und dem kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieb aha bleiben nur die Reste des Hausmülls. Sinkt der Gewinn an den Wertstoffen, verlieren die Privaten das Interesse und lassen den Müll liegen – die kommunalen Betriebe müssen dann aus Gründen der Daseinsvorsorge wieder abholen kommen. (Beispiel: Altpapier-Tonnen) Eine Gebührenerhöhung wäre dadurch zwangsläufig, denn die derzeitige Kalkula-tion des öffentlichen Müllentsorgers aha rechnet mit den Einnahmen aus dem Verkauf der abgeholten Wertstoffe. Damit können die Gebühren stabil gehalten werden. Der Entwurf des KrWG ist somit eine Gefahr für aha. Hinweis: Der Entwurf vom Bundeskabinett ist in der Beratung im Bund, der Bun-desrat teilt unsere Bedenken und hat dementsprechend Änderungen vorgenom-men. Der Bundestag entscheidet erst im Sommer darüber.

Stand 01.07.2011

Vermeidung von Plastik

Es gibt mittlerweile Firmen, die aus Plastikresten das Öl zurückgewinnen können(...). Und es gibt Plastik aus Stärke; Plastikverpackungen und -Gehäuse sind verrottbar. Doch leider werden wir die Berge von Kunststoffmüll nicht bezwingen können.

Deswegen gilt schlichtweg: Bitte auf Plastikverpackungen verzichten!

Auf einem Blick

Sitzung des Ortsverbandes

 

Datum: 25.10.2018

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Immergrün

 

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Recht auf Wasser – ein Menschenrecht!

DAS MUSS ES AUCH BLEIBEN!

FUKUSHIMA MAHNT!

AGRARWENDE MUSS KOMMEN!

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