Großenheidorn

PM: Radweg Strandstraße, Großenheidorn-Strand

Natürlich wäre ein Radweg auch an der Strandstraße schön – sieht man mal davon ab, dass hier mal wieder 1 Ha Landschaftsschutzgebiet versiegelt werden soll. Wes „Grünen“ Herz hängt nicht an einem Radweg außerhalb einer Ortschaft?

Im Verwaltungsausschuss stellt sich mir jedoch nicht die Frage, ob ich gegen diesen Plan bin, sondern ob ich zustimme, dass für zunächst 100.000,- €, dann zusätzlichen 40.000,- € und nun noch einmal 8.000,- € plus vermutlich folgend mehrere 10.000,- € für Beleuchtung und bituminöse Befestigung tatsächlich ein absolut dringender Bedarf besteht. Zudem, wenn das Ergebnis im Austausch zur massiven Verteuerung nur noch ein schlechtes Provisorium ist.

Das wollte ich ganz genau beantwortet wissen und habe mir das am Dienstagmorgen, 16.10.12, zur „Rushhour“ eines ganz normalen Arbeits- und Schultages bei trockenem und mildem Klima 2 Stunden lang von der Busschleife aus angesehen – und damit meine eigene Verkehrszählung erhoben: Gleich um 6 h war die erst zweite Verkehrsbewegung … ein Jogger, unbeleuchtet und kaum zu sehen. Immerhin ein potentieller Nutzer des Radweges. Ebenso, wie die Frau, die kurze Zeit später ihren Hund ausführte, jedoch bald im fahlen Licht der sehr mäßigen Straßenbeleuchtung auch nicht mehr zu sehen war…

Insgesamt passierten 48 PKW und ein LKW des Bauhofes die Strandstraße, nahezu gleichmäßig verteilt über die zwei Stunden zwischen 6 und 8 h. Dabei gab es ganze 5 Mal einen Begegnungsverkehr. Ein Vorurteil musste ich gleich revidieren: Etwa 2/3 der Fahrzeuge war zwar zügig, aber in einem Bereich von 50 – 60 Km/h unterwegs. Nur ca. 5 PKW’s schienen noch etwas schneller zu fahren. Nur ein Fahrzeug war ein „Raser“. Dafür fuhr der Rest von einem Drittel aller Autos mit vermutlich weniger als 50 Km/h recht maßvoll. Das hat mich erstaunt.

Sorgenvoller habe ich drei von den insgesamt 4 Regiobussen beobachtet, die für mich unangemessen schnell unterwegs waren! Sie waren neben dem einen „Raser“ der einzige motorisierte Gefahrenherd, den ich erkennen konnte. Die Busse haben einmal 2, einmal 5 und einmal 1 SchülerIn aufgenommen.

In der gesamten Zeit bis 8 h gab es auch 2 einzelne Radfahrer. Beide machten jedoch in ihrem Fahrstil nicht den Eindruck, als würden sie in Zukunft einen stockfinsteren, sich durch eine Senke schlengenden, irgendwann verwachsenen Radweg wählen, statt der zu diesem Zeitpunkt autofreien Straße… Ja, und dann gab es um 7:25 h noch einmal drei Radfahrer, gleich miteinander. Offensichtlich die viel zitierten Schüler, um deren Sicherheit es ja auch tatsächlich geht. Die Drei unterhielten sich angeregt – und fuhren nebeneinander, zwei davon ohne Licht…

Wie erkläre ich nun als Beigeordneter anderen BürgerInnen und Eltern der Stadt Wunstorf, dass mit dem Bau dieses Radweges die Situation und oft prekäre Verkehrssicherheit in der Barnestr., auf der Hindenburgstr., am Anfang des Düendorfer Weges, in der Klein Heidorner Str. und der Vielzahl anderer Orte noch länger so bleiben muss, wie sie ist? …ganz zu schweigen von anderen Investitionen in den Schulen oder z. B. bei der Förderung von Vereinen etc.?

Richtig: gar nicht!!

Und zuletzt: Man kann durchaus verstehen, dass sich BürgerInnen von gefühlter Einschätzung und auch persönlichen Interessen leiten lassen. Zumindest von einem Ortsbürgermeister sollte man jedoch mehr Kompetenz, Mut und Verantwortungsgefühl dem Gemeinwohl gegenüber und nicht das Fähnchen durchsichtiger Motive erwarten!“

Albert Schott

Auf einem Blick

Sitzung des Ortsverbandes

 

Datum: 25.10.2018

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Immergrün

 

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GRÜNES KINO 

 

"SING YOUR SONG"

 Ein Leben für die Freiheit

DATUM. 08.10.2018

UHRZEIT: 20:00 h

ORT: Küsters Hof, Hindenburgstr. 29,

31515 Wunstorf

 

EINTRITT FREI!

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