Regionsprogramm

Das Grüne Wahlprogramm für die Region zur Kommunalwahl 2011 wurde am 12. März 2011 von der Mitgliederversammlung des Regionsverbands beschlossen.

Es kann hier heruntergeladen werden.

 

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Eine Übersicht über die Schwerpunkte des Wahlprogramms bieten die 11 Gründe für Grün 2011 in der Region Hannover:

1. Damit die Kurzen nicht zu kurz kommen

 

Wir setzen uns für den bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuung in der Region Hannover ein, besonders ganztags. Wir wollen die Sprachförderung ausweiten und weitere Familienzentren als Anlaufstellen für Eltern und Kinder in allen Lebenssituationen einrichten. Bei der Förderung benachteiligter Jugendlicher darf es keine Kürzungen geben. Die Weiterfinanzierung der Pro-Aktiv-Center muss gesichert werden, um schwer vermittelbaren Jugendlichen Perspektiven zu schaffen.

Wir setzen uns für eine flächendeckende Kooperation der allgemeinbildenden und der berufsbildenden Schulen im Rahmen einer regionsweiten Bildungsstrategie ein. Gute Ausstattung und Räume der Schulen sind für uns selbstverständlich.

 

2. Die Chancen der Vielfalt nutzen!

 

Einwanderinnen und Einwanderer bereichern mit ihren Kompetenzen unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft. Das darin liegende Potenzial wollen wir stärker als bisher nutzen. Integration und interkulturelle Ausrichtung wollen wir als Querschnittsaufgabe in der Verwaltung verankern. Wir wollen den Anteil von Frauen in leitenden Funktionen der Regionsverwaltung und in den Beteiligungsgesellschaften der Region auf 50 Prozent erhöhen. Die Regionsverwaltung soll zu einem Vorbild für familienbewusste Personalpolitik werden.

Auch die älter werdende Gesellschaft begreifen wir als Chance. Wir setzen uns für ein selbst bestimmtes Leben im Alter und eine öffentliche Infrastruktur ein, die den Bedürfnissen einer alternden Gesellschaft gerecht wird.

 

3. Inklusion von Menschen mit Behinderungen

 

Wir setzen uns für einen umfassenden Aktionsplan zur Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen für die Region Hannover ein. Damit sollen Zugangsbarrieren aller Art abgebaut werden, zum Beispiel im ÖPNV.

Wir fordern eine schrittweise Umsetzung der inklusiven Beschulung. Dabei werden wir die Förderschulen Zug um Zug in die allgemeinbildenden Schulen integrieren. Die sonderpädagogische Förderung soll wohnortnah vorrangig an den allgemeinbildenden Schulen erfolgen. Dazu gehört auch inklusive Arbeit in den Kitas.

 

4. Gesellschaftliche Teilhabe für alle!

 

Als örtlicher Träger der Sozialhilfe muss sich die Region Hannover besonders dafür einsetzen, dass Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Wir fordern Beratungs-, Unterstützungs- und Qualifizierungsangebote, die ihnen Perspektiven eröffnen und ihre Vermitt-lung in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen.

Mit der Region-S-Karte sollen Transferleistungsbezieherinnen und -bezieher weitere Vergünstigungen erhalten können.

 

5. Klimaschutzregion Hannover

 

Wir wollen die CO2-Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent senken und die Region Hannover langfristig zu einer Klimaneutralen Region machen. Die Haushaltsmittel für den Klimaschutz wollen wir auf ein Prozent des Haus-haltsbudgets der Region Hannover erhöhen. Wir werden die Klimaschutzagentur stärken, damit sie ihre Beratungs- und Vernetzungsfunktion weiterhin erfolgreich ausfüllen kann und setzen uns für neue Standorte für Windenergieanlagen und das Erneuern der bestehenden Anlagen ein. Die Biomassenutzung unterstützen wir mit Auflagen, soweit sie ökologisch verträglich ist.

 

6. Verkehrswende!

 

Unser Ziel ist eine deutliche Steigerung des Anteils von Fußgängerverkehr, Fahrradverkehr und Öffentlichem Nahverkehr. Wir wollen das Angebot des ÖPNV verbessern und ausweiten. Wir setzen uns für die Ausweitung des GVH-Tarifs auf die benachbarten Regionen ein.

 

7. Neue Landwirtschaft, biologische Vielfalt

 

Wir befürworten bäuerliche Landwirtschaft und kämpfen gegen die Massentierhaltung. Wir unterstützen die Vermarktung ökologischer Le-bensmittel aus der Region und setzen uns für die Einführung eines vegetarischen Tages pro Woche ein.

Den Landschafts- und Naturschutz wollen wir weiterentwickeln. Für die biologische Vielfalt in der Region wollen wir jährlich eine Million Euro aufwenden.

 

8. Grüne Jobs sind machbar!

 

Wir fordern einen Green New Deal für die Region Hannover. Darunter verstehen wir Investitionen in die ökologische Modernisierung, die wiederum den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen stützen. Wir wollen die regionale Wertschöpfung mit der Gründung einer Regionalvermarktungsgesellschaft stärken. Bei der Vergabe von Aufträgen durch die Region setzen wir uns für die Einführung ökologischer und sozialer Kriterien ein.

 

9. Für ein gutes Zusammenleben

 

Kultur, Sport, Naherholung und Regionalplanung sind wichtige Bausteine für ein gutes Zusammenleben der Menschen, deshalb setzen wir uns für ein attraktives und vielfältiges öffentliches Angebot ein. Die Marke Gartenregion wollen wir mit jährlich wechselnden Themenschwerpunkten fortführen. Mit einem eigenständigen regionalen Fuß- und Radwegenetz und speziellen Themenrouten wollen wir die Naherholungsprojekte verknüpfen.

 

10. BürgerInnenrechte

 

Unser Ziel ist eine BürgerInnenkommune. Wir wollen die Transparenz öffentlichen Handelns sicherstellen und die Möglichkeiten für demokratische Teilhabe ausbauen. Wir setzen uns für eine Informationsfreiheitssatzung und einen interaktiven BürgerInnenhaushalt für die Region Hannover ein. Wir wollen die Service- und Kundenorientierung bei der Regionsverwaltung verbessern und mit einem umfassenden Datenschutz-Audit Vertrauen schaffen.

 

11. Solide Haushaltspolitik

 

Eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung ist seit Gründung der Region Hannover Grünes Markenzeichen. Die Haushaltskonsolidierung werden wir weiterführen und dabei die Anstrengungen zur Defizitreduzierung verstärken.

Wir wollen allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu qualitativ hochwertigen und bezahlbaren kommunalen Dienstleistungen ermöglichen und durch die Region sichern lassen. Die Privatisierung von Unternehmen im Besitz der Region lehnen wir ab.

Auf einem Blick

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ORT: Küsters Hof, Hindenburgstr. 29,

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