Ehemaliges Fulguritgelände für LIDL-Erweiterung

Rückansicht einer Halle, bei der bereits Dachplatten abgetragen sind. Wie und Wohin?
Rückansicht einer Halle, bei der bereits Dachplatten abgetragen sind. Wie und Wohin?

Seit einiger Zeit tut sich etwas auf dem, der Asbesthalde visávis gelegenen, ehemaligen Fulguritgelände. Das Nachbarunternehmen, das LIDL-Großlager, möchte nach Nordosten hin sein Grundstück erweitern.

Erst aus der Zeitung war darüber zu erfahren. Da wir in Sachen Asbestthematik mittlerweile sensibler reagieren, interessierte uns natürlich, was dort und wie vor sich geht.

Wir stellten eine offizielle Anfrage, die bis heute nicht beantwortet worden ist. Deswegen können wir zunächst nur Eindrücke vermitteln.

Im Folgenden die beiden Artikel aus der HAZ und unsere Anfrage als Download.

Lidl lässt in Luthe Asbest sanieren

Arbeit an der Halde ruht

HAZ-Artikel vom 19. März 2012

Der umstrittene Abtransport von 170000 Tonnen Asbestabfällen aus Wunstorf-Luthe ist gestoppt, aber direkt neben der Halde hat die Sanierung von Altlasten begonnen. Dort saniert die Firma Wanit-Fulgurit nach Angaben von Regionssprecher Klaus Abelmann derzeit Teile des alten Fulguritgeländes. Wanit-Fulgurit vertreibt nach eigenen Angaben Produkte aus den Bereichen

Dach, Fassade und Ausbau – Rechtsnachfolgerin der Firma Fulgurit, die für

den Asbestmüll verantwortlich ist, sei das Unternehmen aber nicht, heißt es

vonseiten der Region.

Auf dem Gelände, auf dem noch etliche Reste aus der Asbestproduktion liegen und in Hallen und anderen Gebäuden verbaut sind, will der Lebensmitteldiscounter Lidl sein Logistikzentrum erweitern. Wie zu erfahren war, verlangt Lidl dafür aber die gründliche Sanierung des Grundstücks, es soll drei Meter tief ausgebaggert werden. Wo die Asbestabfälle und der mit Asbestabfällen durchsetzte Boden entsorgt werden sollen, ist bisher nicht bekannt.

Unterdessen hat Regionsumweltdezernent Axel Priebs ein neues Ultimatum

zum Abtransport der auf der anderen Straßenseite liegenden Asbesthalde gestellt. Innerhalb der kommenden zwei Monate müsse geklärt sein, ob das Material auf einer sicheren Deponie eingelagert werde und der Vertragspartner der Region, die Firma Eichriede, ihre vertraglichen Verpflichtungen erfülle.

„Sollte unser Vertragspartner aber doch noch mitteilen, dass der Abtransport

nicht möglich ist, muss er als Grundstückseigentümer seine Sanierungspflicht

auf andere Weise erfüllen“, sagte Priebs.

Die Region werde auf jeden Fall die Beseitigung des Umweltschadens in Wunstorf-Luthe sicherstellen. In der vergangenen Woche war ein zweiwöchiges

Ultimatum verstrichen, in dem die Region die beteiligten Firmen zur Wiederaufnahme der Transporte aufgefordert hatte.

Jetzt erwarte die Regionsverwaltung die Vorlage eines realistischen Zeitplans

für die Transporte, sagte Priebs. Es gebe keine rechtlich bindenden Hindernisse

für das Projekt, sondern lediglich politische Bekundungen der Nachbarländer, den Asbestabfall nicht anzunehmen.

Von Mathias Klein

Damit alle wissen, um welches Gelände es sich handelt:

Das orange umrahmte Gebiet ist gemeint.
Das orange umrahmte Gebiet ist gemeint.

Wanit Fulgurit saniert altes Firmengelände

HAZ-Artikel vom 24. März 2012

In der vergangenen Woche hat das Unternehmen Wanit Fulgurit GmbH mit dem Rückbau des früheren Firmengeländes in Wunstorf-Luthe begonnen. Im Verlauf der Arbeiten soll eine alte Produktionshalle ebenso abgerissen werden wie mehrere Wohngebäude, berichtete Andreas Gräf, der in dem Unternehmen für den Immobilienbereich verantwortlich ist.

Nach dem Abriss der Gebäude soll eine gegebenenfalls erforderliche Bodensanierung des insgesamt 65000 Quadratmeter großen Areals durchgeführt werden. „Wir haben im Vorfeld der Maßnahme einen verbindlichen Sanierungsplan mit der Region Hannover vereinbart“, sagte Gräf.

Das Material werde auf eine spezielle Deponie gebracht. Die Sanierung des Firmengeländes soll bis zum Sommer abgeschlossen sein.

Von dem ehemaligen Betriebsgelände sind bereits 35000Quadratmeter verkauft, die restlichen 30000 Quadratmeter sind ebenfalls als Gewerbefläche vorgesehen.

Das Unternehmen legt Wert auf die Feststellung, dass die Sanierung in keinem sachlichen und rechtlichen Zusammenhang mit den Vorgängen um die sogenannte Asbestschlammhalde auf der anderen Straßenseite steht.

Von Mathias Klein

Offizielle Anfrage an die Region
Anschreiben_Region_24-03-2012_red.pdf
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Das Antwortschreiben der Region
... an die Wunstorfer Grünen.
Antwort-der-Region_02-04-12.pdf
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